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Ehrungsabend BRK Allersberg - Von Josef Sturm - 03.12.2019

Ehrungsabend BRK Allersberg 3.12.19 Von Josef Sturm Allersberg (jsm 7565) Lob, Dank und große Wertschätzung wurde der BRK-Bereitschaft Allersberg im Kreisverband Südfranken im Rahmen des Ehrungsabends zuteil. Aktive wurden dabei für insgesamt 110 Jahre Bereitschaft gemäß dem Leitwort „Menschen die helfen“ ausgezeichnet mit Urkunden und Nadeln. Bereitschaftsleiterin Inge Zellermaier führte durch das Programm und hieß unter den zahlreichen Besuchern besonders stellvertretende Landrätin Dr. Hannedore Novotny, Bürgermeister Daniel Horndasch, Kreisvorsitzenden Wolf-Dieter Überrück, stellvertretenden Kreis-Bereitschaftsleiter Dominik Bauer und den stellvertretenden Geschäftsführer Martin Fickert willkommen. Mit den Worten „wir wollen bei diesem Ehrungsabend zurückblicken auf 2019 und uns mit Elan auf 2020 vorbereiten, sagte Zellermaier zu Beginn ihrer Rückschau. 2019 ist für die Bereitschaft Allersberg sehr gut gelaufen. Es war ein tolles Jahr mit vielen Sanitätsabstellungen, beginnend mit den Winterwandertagen im Januar und endend mit dem Blutspendetermin am 20. Dezember. Dabei waren die Allersberger bei Großveranstaltungen wie dem Landkreislauf, Rothsee-Triathlon, Challenge, Stock-Car-Rennen, beim Sponsorenlauf der Grundschule und bei der ICE-Großübung und noch vielem mehr, erinnerte Zellermaier. 106,25 Stunden und 860 Kilometer zu jeder Tageszeit waren die Allersberger BRK-Helfer bei SEG-Einsätzen unterwegs, im Einsatz waren sie unter anderem beim Tiefgaragenbrand in Igelsdorf mit Evakuierung, beim Bombenfund in Fürth mit Verlegung von 70 Patienten und Betreuung der 5000 Anwohner in der Turnhalle. Weiter im Einsatz waren sie bei Verkehrsunfällen, Blitzeinschlag in Weinsfeld, Brand in Hilpoltstein oder bei der Evakuierung des ICE in Unterheckenhofen beim Sturm. Dazu kamen viele Einsätze zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei Stürzen und internistischen Notfällen und mehr. Insgesamt 601 Stunden werden es bis Ende Dezember sein, wenn pünktlich Feierabend gemacht wird, die beim Rettungsdienst auf der Rettungswache Hilpoltstein abgeleistet wurden, dazu kommen noch die vier Blutspendetermine, so die Bereitschaftsleiterin. Ein großes Thema sind auch die Erste-Hilfe-Kurse die sowohl für die Bevölkerung im Vereinsdomizil wie auch bei Firmen, im Kindergarten oder bei der Feuerwehr abgehalten wurden nach den jeweils unterschiedlichen Anforderungen. Schließlich erinnerte Zellermaier noch an die vier Hubschrauberübungen am Rothsee mit Wasserwacht, DLRG und Polizei und die Tauchübung am RMD-Kanal sowie an die Teilnahme beim Gründungsfest der Feuerwehr Göggelsbuch und beim Volkstrauertag, ehe sie allen dankte für die freiwillige Bereitschaft mitzuhelfen im Ernstfall und die Teilnahme an vielen Ausbildungen, die absolviert werden müssen. Neben dem Domizil der Bereitschaft gibt es in Allersberg einen Stellplatz, der von der Rettungswache Roth betreut wird. Zusammen mit Wolf-Dieter Überrück und Dominik Bauer zeichnete sie für 30 Jahre aktiven Dienst Werner Heindel, für 20 Jahre Edgar Ströbel, für 15 Jahre Bernd Schneider und Thomas Weber und für 10 Jahre Lukas Hofbeck und Jonathan Löw aus. Besonderen Dank gab es für Christian Hiemer und Kevin Zellermaier, die sich stark eingebracht haben im handwerklichen sowie im taktischen Bereich. Dr. Hannedore Novotny überbrachte die Grüße von Landrat Herbert Eckstein und sagte der Bereitschaft ein großes Dankeschön für die geleistete Arbeit. Bürgermeister Horndasch erinnerte sich an das große Unwetter vom Brombachsee über die Orte bis nach Allersberg das er miterlebt hat, das zeigte, wie dankbar man den Rettungskräften und allen beteiligten Helfern sein müsse. Er berichtete weiter über laufende Gespräche mit dem Roten Kreuz mehr in Allersberg zu machen. Wir sind immer in Kontakt, so der Rathauschef. Kreisvorsitzender Überrück brachte zum Ausdruck, wie wichtig im Geschehen beim BRK die Ehrenamtlichen in Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen sind. Umso mehr bedauerte er die Kürzung der Gelder durch die Zentrale. Nach Abschaffung des Zivildienstes gebe es nach wie vor eine Lücke, die noch nicht verkraftet ist, betonte er. Daher sei es wichtig, dass das BRK erfolgreich neue Standbeine aufgebaut hat, und zwar neben dem Rettungsdienst den Wohlfahrtsbereich. Wir brauchen das Ehrenamt mehr denn je, lautete das Fazit seiner Ausführungen. Die Allersberger sind eine „Bank“ mit gutem Personal, auf die man sich bestens verlassen kann, bekräftigte stellvertretender Bereitschaftsleiter Bauer in seinen Dankesworten. Josef Sturm (jstu)