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SEG Einsätze 2022

Datum: 21.05.2022
Alarmierungsuhrzeit: 23:32:35 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Rettung / Personensuche

Kurz vor Mitternacht wurde die Bereitschaft Allersberg zu einer Personensuche in die Nürnberger Straße alarmiert. Erneut konnten alle 3 Fahrzeuge zeitnah besetzt werden. In der Nürnberg Straße angekommen erfolgte ein erster Austausch zwischen der Feuerwehr, der Polizei und dem BRK Allersberg. Gesucht wurde eine 83 Jährige Frau mit leichter Demenz. Die Vermisste wurde gegen 16:00 Uhr das letzte mal gesehen. Um die Spuren für die angeforderten Suchhunde nicht zu beeinträchtigen, wurde zunächst das Areal um und auf dem Firmengelände Allkran / Norma abgesucht wird. Zwischenzeitlich wurden 2 Drohnen angefordert um das Gebiet aus der Luft und damit verbundenen Wärmesignaturen abzusuchen. Die Einsatzleitung der Feuerwehr und die des BRKs teilten die Suchareale und die Helfer ein. Zusätzliche Feuerwehren aus Lampersdorf, Brunnau und Altenfelden wurden zu Verstärkung der Suchmannschaft alarmiert. Die Hundestaffel wurde auf einige Startpunkte in Allersberg verteilt. Die übrigen Helfer suchten zu Fuß und per Fahrzeug die Straßen, Gehwege, Gärten und Wälder systematisch ab. Doch der Erfolg blieb leider aus, die 83-jährige Dame blieb leider bis dahin unentdeckt. Gegen 04:00 wurde die Suche eingestellt. Die Bereitschaft Allersberg rückte kurz danach wieder in das BRK Haus ein.

Datum: 20.05.2022
Alarmierungsuhrzeit: 18:34:45 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Einsturz/Umsturz - Gebäude eingestürzt

Am Freitagabend wurde die Bereitschaft Allersberg alarmiert. Hintergrund dafür war eine eingestürzte Hütte in Enderndorf am Brombachsee. Nach ersten Erkenntnissen hielt eine Hütte den Sturm nicht Stand und fiel wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die Personen, welche Schutz vor dem Unwetter suchten wurden dadurch teils schwer verletzt. Wie Ersthelfer berichteten befanden sich mehrere Personen in den Trümmern, darunter auch zahlreiche Kinder. Das BRK Allersberg rückte umgehend mit dem Rettungs- und Krankenwagen, sowie mit dem Mannschaftstransporter aus. Die Mannstärke konnte mit 7 Personen beziffert werden. Als die Bereitschaft Allersberg am Unglücksort ankam, befand sich bereits eine Vielzahl von Kräften im Einsatz. Darunter der Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Wasserwacht und Notfallseelsorger. Nach einer kurzen Sondierungsphase und Rücksprache mit den Verantwortlichen vor Ort, kümmerte sich der Rettungswagen um ein 7 Jähriges Kind mit einer Kopfverletzung und Schocksymptomatik. Der KTW übernahm währenddessen die Versorgung und Betreuung weiterer Personen vor Ort. Dem MTW und deren Besatzung wurde kein Einsatzauftrag erteilt. Für den Rettungswagen RK ALL 71/70 erfolgte der Transportauftrag für den kleinen Patienten in das Nürnberger Südklinikum. Ein Notarzt überwachte das Kind während der Fahrt in Krankenhaus. Eine schwer verletzte Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Nürnberg Süd geflogen. Ein mittelschwer verletztes Kind wurde nach Erlangen geflogen. Weiter leichtverletzte Kinder wurden in die Kreisklink Roth transportiert. Gegen 22:45 konnte auch das letzte Fahrzeug der Allersberger Bereitschaft wieder in die Wache einrücken.

Datum: 14.05.2022
Alarmierungsuhrzeit: 23:52:49 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Gefahrstoff Explosion / Verpuffung

In der Nacht zum Sonntag ist es auf einem Campingplatz in Wallesau zu einem Großbrand gekommen. Kurz vor Mitternacht ging ein Notruf wegen eines Brandes auf dem Campingplatz Waldsee bei der ILS Mittelfranken Süd ein. Eine Streife der Polizeiinspektion Roth fand mehrere Wohnwagen vor, die in Flammen standen. Die hinzugerufene Feuerwehr machte sich an die Löscharbeiten und war mit diesen längere Zeit beschäftigt. Das Feuer breitet sich jedoch rasant auf weitere Parzellen aus und es kam zu weiteren Explosionen/Verpuffungen auf dem Campingplatz. Dies sorgte für einen Großeinsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, THW und Polizei. Die Bereitschaft Allersberg rückte nach der Alarmierung mit dem RTW RK 71/70 und dem KTW 73/1 in Richtung Wallesau aus. Die Rauchsäule zeichnete sich am Nachthimmel deutlich ab und bereits aus großer Entfernung war das leuchten des Feuers zu sehen. Die Camper konnten unterdessen den Gefahrenbereich verlassen, jedoch leider nicht alle unverletzt. Die ersten Einsatzkräfte des Rettungsdiensten übernahmen die Behandlung und Versorgung der verletzten Personen. Nachfolgende Einsatzfahrzeuge, wie der Allersberger Retter, übernahmen die Betreuung einzelner Personen, welche durch das Erlebte sichtlich unter Schock standen, sowie um die Versorgung eines verletzten Feuerwehrmanns. Der KTW 73/1 übernahm unterdessen den Transport einer schwerverletzten Person zum Rettungshubschrauber, damit diese in das Klinikum Nürnberg Süd geflogen werden konnte. Derweil kämpften die Feuerwehren und das THW gegen das Flammeninferno. Insgesamt wurden bei dem Brand 15 bis 17 Parzellen zerstört und alle Fahrzeuge, die sich auf ihnen befunden hatten. Zwei Pfarrer der Notfallseelsorge und mehrere Kräfte der Johanniter Krisenintervention kümmerten sich um die Psychologische Betreuung der Personen vor Ort. Die SEG Verpflegung Georgensmünd stellte den Einsatzkräften Kalt-und Heißgetränke zur Verfügung, sowie eine warme Mahlzeit , die bei den kühlen Nachttemperaturen dankend angenommen wurde. Als sich die Lage langsam entspannte konnte der KTW 73/1 abrücken, der Rettungswagen folgte ihm circa 1 Stunde später und konnte somit gegen 05:30 wieder in die Wache in Allersberg einrücken. Die Höhe des Schadens ist aktuell noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlung der Brandursache.

Datum: 13.05.2022
Alarmierungsuhrzeit: 18:47:55 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Brand Frachtschiff

Am Freitagabend sorgte ein vermeintlicher Brand auf einem Kreuzfahrtschiff für einen Großeinsatz von Rettungsdienst, THW, Feuerwehr und Polizei. Eine geplatzte Hydraulikleitung im Maschinenraum des Schiffs verursachte durch austretendes Öl, welches auf die heiße Abgasanlage tropfte, für eine starke Rauchentwicklung. Die Leitstelle alarmierte neben einer Vielzahl von Rettungskräften auch die BRK Bereitschaft Allersberg. Diese konnten mit dem Rettungswagen RK ALL 71/70 unmittelbar ausrücken. Wenig später konnte sich auch der Krankenwagen RK ALL 73/1 ebenfalls einsatzklar melden und ausrücken. Am Einsatzort, die Schleuse Eckersmühlen bei Haimpfarrich, angekommen entspannte sich die Lage rasch sehr schnell, als die Ursache der Rauchentwicklung ermittelt wurde. So konnte der Krankenwagen seine Einsatzfahrt abbrechen und der Rettungswagen sich nach kurzer Zeit vor Ort freimelden. Weder die Passagiere noch die Crew des Schiffes wurden verletzt. Nach dem Lüften des Maschinenraums konnte das Schiff seine Fahrt noch am gleichen Abend fortsetzen.

Datum: 04.05.2022
Alarmierungsuhrzeit: 14:10:28 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Brand in einem Industriegebäude

Am Mittwochnachmittag brach aus noch ungeklärter Ursache in einem Gewebebetrieb in Trautenfurt (bei Spalt), ein Feuer aus. Feuerwehren und Rettungsdienste wurde daraufhin alarmiert, darunter auch die Bereitschaft Allersberg. Aufgrund der Uhrzeit und damit verbundenen Kapazitätsengpässen konnte der Einsatzauftrag leider nicht ausgeführt werden.

Datum: 06.04.2022
Alarmierungsuhrzeit: 23:12:42 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Verkehrsunfall LKW Person eingeklemmt

Am späten Mittwochabend prallte ein Sattelzug auf der A9, zwischen den Anschlussstellen Allersberg und Feucht, ungebremst auf ein Schwertransport und dessen Begleitfahrzeug, die wegen einer Reifenpanne auf dem Standstreifen gehalten hatten. Der Fahrer des Schwertransports, welcher den herannahenden LKW noch kurz vor den Aufprall wahrgenommen hat, konnte sich in letzter Sekunde nur durch einen Sprung das eigene Leben retten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer des Begleitfahrzeugs so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

Der Fahrer des Sattelzugs wurde aufgrund der enormen Kräfte im Führerhaus eingeklemmt und die Ladung, bestehend aus 25 Tonnen Obst und Gemüse, über alle Fahrspuren der Autobahn verteilt. Die Leitstelle alarmierte die Bereitschaft Allersberg zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Die Kollegen der BS Allersberg konnten bereits nach wenigen Minuten den Rettungswagen RK ALL 71/70 besetzen und ausrücken. Die freiwillige Feuerwehr Allersberg wies dem RTW den letzten freien Platz auf der Autobahn zu. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst übernahm der BS Allersberg die Betreuung und medizinische Untersuchung des Fahrers des Sattelzugs. Dieser wies nur leichte Verletzungen auf. Durch ein weiteres Rettungsmittel, welches sich entgegengesetzt der Fahrrichtung der Unfallstelle näherte, konnte der Mann ins Krankenhaus befördert werden.

Während dessen kämpften Feuerwehr und Rettungsdienst und Hubschrauberbesatzung den zunächst noch ansprechbaren, sehr schwer und kompliziert eingeklemmten Fahrer des Sattelschleppers zu befreien. Hierbei kamen zwei fahrzeuggebundene Seilwinden der Feuerwehrkran der Berufsfeuerwehr Nürnberg, sowie schweres Gerät zum Einsatz. Aufgrund der schweren Verletzungen des Fahrers, konnte dieser leider nur noch tot aus der nahezu pulverisierten Fahrkabine geborgen werden. Der Unfall wurde von einem Gutachter aufgenommen, dieser soll den genauen Hergang klären. Um die Autobahn von der verlorenen Ladung frei zu räumen setzte das THW einen Teleskoplader ein.

Die A9 blieb über die gesamte Zeit der Rettungs- und Bergemaßnahmen vollständig gesperrt. Die Polizei kümmerte sich um die Rückführung der Fahrzeuge, damit diese an der Anschlussstelle Allersberg die Autobahn verlassen konnten. Die Besatzung der BS Allersberg rückte gegen 04:10 wieder in der Fahrzeughalle ein.

Aufgrund der schwere des Unfalls, wurde für die Rettungskräfte ein Treffen mit der Notfallseelsorge im Geräthaus der Feuerwehr Allersberg am Folgeabend angeboten.

Datum: 06.03.2022
Alarmierungsuhrzeit: 01:04:03 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: Verkehrsunfall mehrere Personen eingeklemmt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Bereitschaft Allersberg zu einem Verkehrsunfall in Sengenthal alarmiert. Ein 18-jähriger Fahranfänger übersieht wohl beim Abbiegen ein Auto, worauf die beiden Fahrzeuge frontal zusammen prallten. Die Bereitschaft Allersberg rückte umgehend mit ihrem Retttungswagen aus. Die Anfahrt dauerte circa 20 Minuten. Vor Ort angekommen übernahm die Besatzung die medizinische Betreuung und Untersuchung der verunfallten Person sowie den späteren Transport in die Kreisklinik Roth. Der ebenfalls besetzte Krankenwagen der Bereitschaft Allersberg wurde nicht mehr benötigt. Die anderen verletzten Jugendlichen wurden teils bodengebunden in nahegelegene Klinken transportiert. Zwei der verunfallten Personen wurden aufgrund ihrer Verletzungen mit dem Hubschrauber in die Klinik transportiert. Die Besatzung des Allersberger Rettungswagens konnten gegen 04:30 wieder in die Wache einrücken.

Datum: 28.02.2022
Alarmierungsuhrzeit: 19:33:02 Uhr
Info: Unterstützung Rettungsdienst
Grund: VU BAB9

Am Montag Abend wurde die SEG Allersberg auf die BAB 9 zum Verkehrsunfall alarmiert. Dabei ist gegen 18:30 bei einem LKW ein Vorderreifen geplatzt, worauf dieser zwischen der AS Hilpoltstein und der AS Allersberg die Mittelleitplanke durchbrach. Zunächst waren Kräfte des Regelrettungsdienstes, die Feuerwehr Hilpoltstein, die Feuerwehr Göggelsbuch, die Feuerwehr Allersberg sowie das THW Hilpoltstein vor Ort. Da sich die Bergung des Autotransporters technisch herausfordernd darstellte wurde gegen 19:30 unser RTW RK ALL 71/70 alarmiert und die Kameraden konnten an der Einsatzstelle die Kollegen des Regelrettungsdienstes ablösen. Unser RTW war schließlich zur Absicherung der Einsatzkräfte während der Bergung zusammen mit der Firma All Kran Autokrane vor Ort. Nachdem die Bergung weitestgehend abgeschlossen war, konnten. Die Kameraden gegen 23:45 wieder einrücken. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.